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BirmaDie Birma-Katze wird auch oft als die "Heilige Birma" bezeichnet. Den Beinamen "heilig" verdankt sie einer Legende, die sich um ihre charakteristischen Fellabzeichen und die weissen Pfoten rankt. |
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Herkunft Gemäss dieser Legende spürte eine der Tempelkatzen aus Burma, dass der Hohepriester im Sterben lag. Da sprang sie vorsichtig auf seinen entkräfteten Körper und legte die Pfoten um seinen Hals, um ihn zu trösten. Als der Priester starb, wurden die Pfoten der Katze schneeweiss. Aufgrund dieser besonderen Treue, so erzählt man sich, wird jede Birma nach ihrem Tod von der Seele eines Priesters in den Himmel begleitet. Die tatsächliche Entstehungsgeschichte ist nicht ganz so romantisch. Man geht davon aus, dass die Birma in den frühen 20er Jahren des 20. Jahrhunderts aus der Kreuzung einer Siam mit einer Bicolor Langhaarkatze in Frankreich entstanden ist. Diese ersten Birmas besassen ein ähnliches Fell wie die Seal-Point Siam, einen hellen, milchigen Cremeton mit dunklen Seal-Points und den typischen weissen Pfoten. Charakter und Temperament Ihr Temperament ist eine Mischung aus ruhiger Perser und lebhafter Siam, sie sind lebhaft und kontaktfreudig. Birma-Katzen sind extrem auf "ihren" Menschen geprägt, schmusen gern und brauchen viel Ansprache. Standard Die Birma ist eine halblanghaarige Pointkatze mit einem mittelschweren, langen Körper und verhältnismässig kurzen, aber kräftigen Beinen mit runden Pfoten. Ihr Fell ist lang und seidig, jedoch nicht so lang und üppig wie das einer Perser und benötigt auch nicht die gleich intensive Fellpflege. Während die Points bereits in diversen Farbschlägen anerkannt sind (Seal =black, blau, rot, creme, chocolate, lilac, schildpatt mit oder ohne Tabbyzeichnung), ist die Körperfarbe immer hell eierschalenfarbig Unabhängig von der Farbe sollten die Points gleichmässig verteilt und auf das Gesicht, die Ohren, die Beine, den Schwanz und die Genitalien beschränkt sein. Die Füsse sind weiss, wobei die 'Handschuhe' an den Vorderpfote in einer geraden Linie enden und nur bis zum oberen Ende der Pfoten reichen dürfen. Die 'Söckchen' an den Hinterpfoten reichen bis zu den Sprunggelenken. Bei allen Birmas ist die Augenfarbe Saphirblau.
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